Nachrichten, Gerüchte, Meldungen und Berichte aus der IT-Szene
Redaktion: Heinz Schmitz
Fahren im Labor für Straßensicherheit
Fahrerlebnisse im Labor bringen Mobilität von morgen sicher auf die Straße. Fraunhofer IAO ermöglicht menschzentriertes Testen neuer Technologien des automatisierten Fahrens.
Jede fünfte Schule ohne Highspeed-Internet
Eine Verivox-Analyse zeigt, dass es in 819 deutschen Gemeinden gibt es gar keine Gigabit-Web-Versorgung gibt. Im Zeitalter von ChatGPT & Co. kann nur jede fünfte Schule in Deutschland nicht auf Gigabit-Anschlüsse zugreifen.
Medizinische Online-Texte verständlicher dank KI
KI kann medizinische Online-Texte verständlicher machen. Eine Studie der HHN zeigt Potenzial und Grenzen. Forschende der HHN veröffentlichen Studie zur Lesbarkeit durch KI-vereinfachte medizinische Online-Artikel. Vier gängige Large Language Models (LLMs) getestet. Ergebnis: Lesbarkeit verbessert sich – Korrektheit bleibt zu hinterfragen.
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Wenn IT-Architektur den Zugriff verhindert
Warum moderne Systeme im Ausfall an ihre Grenzen stoßen. Moderne IT-Infrastrukturen gelten als stabil, leistungsfähig und hochverfügbar. In der täglichen Praxis zeigt sich jedoch zunehmend eine andere Realität: Je stärker Systeme integriert, automatisiert und abstrahiert sind, desto schwieriger wird der Zugriff auf Daten im Störungsfall.
Wie das Web lernt, sich besser zu schützen
Rund 35 Jahre ist es her, dass die erste Website online ging. Seitdem entwickelten sich Websites von statischen Seiten zu interaktiven Anwendungen. Sicherheit blieb dabei lange ein Nachgedanke. Um die zu verbessern, nutzen Web-Entwicklern heute Security Header, die Browsern gezielte Sicherheitsanweisungen geben.
Second-Life für alte IT-Geräte
Unternehmen geben alte IT-Geräte meist weiter. Drei Viertel entsorgen ausrangierte, noch funktionsfähige IT fachgerecht. Jedes dritte Unternehmen spendet Geräte an wohltätige Organisationen. 18 Prozent verschenken Altgeräte an Beschäftigte.
Drohnen geht nie der Saft aus
Ein Lichtstrahl trifft zielgenau auf Solarzellen von Drohnen und liefert pausenlos frische Energie vom Boden aus. Das System funktioniert bis zu 8,5 Kilometer Entfernung und einer Flughöhe von 1.500 Metern.
Photonen für photonisches Quantencomputing
Ein Forschungsteam hat eine Lichtquelle realisiert, die einzelne Photonen im Telekommunikations-C-Band mit Rekordqualität und auf Abruf erzeugt – ein wichtiger Schritt hin zu skalierbarem photonischem Quantencomputing und zur Quantenkommunikation.
Hochschule Coburg testet KI-Lerncoach
KI gehört längst zum Alltag – bietet aber noch viele unbekannte Möglichkeiten. Hochschulen können zum Beispiel nicht jedem Studierenden eine individuelle 1:1-Betreuung durch echte, menschliche Lernbegleitung anbieten: In einem Forschungsprojekt an der Hochschule Coburg werden deshalb KI-gestützte Avatare in einer virtuellen Realität als persönliche Tutoren getestet.
Safe3D entwickelt erklärbare KI für industrielle Tiefenkameras
Ziel des Forschungsprojekt Safe3D ist die Entwicklung erklärbarer KI-Verfahren für moderne Tiefenkameras, die in industriellen Umgebungen eingesetzt werden. Durch die Forschung sollen sichere und nachvollziehbare Methoden zur Objekterkennung entstehen, die unabhängig vom verwendeten Sensortyp funktionieren.
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Polens Energieinfrastruktur als Hackerziel
Russische Hackergruppe für Angriffe auf Polens Energieinfrastruktur verantwortlich. Die Sandworm-Gruppe steckt hinter Cyberangriff auf Polens Stromnetz im Dezember 2025.
Mehr digitale Souveränität für Unternehmen
Mehr Schutz wichtiger Unternehmen gefordert: Ob Halbleiterfertigung, Cloud-Dienste, Software-Plattformen, Cybersicherheitslösungen oder marktführende Unternehmen aus Industrie, Infrastruktur und Handel. 79 Prozent fordern staatliches Eingreifen bei Übernahmen durch Nicht-EU-Investoren. Investoren aus Russland und China werden besonders kritisch gesehen.
Digitale Werkzeuge für den Obstbaubetrieb der Zukunft
Neue Ergebnisse aus dem Projekt SAMSON führen praxisnah und datengestützt zum Ziel, durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung Arbeitsprozesse zu entlasten, Ressourcen effizienter einzusetzen sowie den Obstanbau resilienter gegenüber klimatischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu gestalten, um so die Qualität und Quantität der Erträge langfristig zu optimieren.
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So stark lenkt Multiscreening vom Streamen und Fernsehen ab
Der Fernseher läuft, dennoch wird durchs Smartphone gescrollt: Multiscreening ist allgegenwärtig und wurde jetzt an der Hochschule Harz intensiver untersucht. Marketing-Dozent Dr. Luis Noschang betrachtet in seiner Studie u.a. Dauer, Häufigkeit und Einflussfaktoren von Multitasking-Verhalten vor dem TV.
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10.000-mal schneller wie ein elektronischer Transistor
Ein Physikteam hat einen ultraschnellen Schaltprozess nachgewiesen, der künftig in optischen Bauelementen zum Einsatz kommen könnte. Die Forschenden entwickelten einen Lichtschalter aus extrem dünnen Halbleiterschichten, der sich 10.000-mal so schnell schalten lässt wie ein elektronischer Transistor.
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Echtzeit-3D-Messtechnik für fehlerfreie Umformungsprozesse
Das Projekt DIKUQ treibt Digitalisierung im Schiffbau voran: In dem Projekt wurde eine teilautomatisierte Prozesskette zur Umformung von Stahlblechen für den Schiffbau entwickelt. Das Fraunhofer IOF konzipierte dafür ein neuartiges Inline-3D-Messsystem, das Werkstücke in weniger als einer halben Sekunde digital erfassen und als 3D-Bild rekonstruieren kann. Dank des Systems können Fachkräfte entlastet und Qualitätsschwankungen reduziert werden.
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Auch Mathematik befähigt zu nachhaltigem Handeln
Obwohl Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein Kernziel im deutschen Schulsystem ist, bleibt ihre Umsetzung eine Herausforderung – gerade in einem Fach, das oft als abstrakt gilt: der Mathematik. Forschende der Universitäten Würzburg und Braunschweig haben erstmals empirisch belegt: Der Mathematikunterricht ist ein geeigneter Ort, um Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
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Wenn Zugriff nicht garantiert ist
Warum Datenzugriff 2026 erklärungsbedürftig wird. Die technische Realität moderner Speicherarchitekturen verändert 2026 nicht nur die Datensicherung, sondern auch deren Bewertung im Schadenfall. Die Nachweisbarkeit im Schadenfall gewinnt an Bedeutung, wenn Backups technisch an Grenzen stoßen.
StackWarp – Schwachstelle in einigen AMD geschützten Cloud VMs
CISPA-Forschende entdecken neue Schwachstelle in einigen AMD geschützten Cloud VMs, die die Integrität von Confidential Virtual Machines (CVMs) auf AMD-CPUs der Zen-1 bis Zen-5 Generation gefährden. Die Schwachstelle lässt sich über ein bislang nicht dokumentiertes Steuerbit auf Hypervisor-Seite ausnutzen
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Weg frei für die Thorium-Kernuhr
In der PTB wurde ein neuartiges Lasersystem entwickelt, das einen stabilen Uhrenbetrieb ermöglicht. Dier sogenannte Kernuhr ist noch genauer als andere Atomuhren. Und es entstand ein neues Gebiet der Physik: die laserbasierte Kernphysik.
WhatsApp zeigt: Selbsttäuschung pur
WhatsApp-Daten zeigen: Wir täuschen uns oft selbst Wie schnell wir antworten, wie aktiv wir wirklich in Chats sind – viele Menschen liegen mit ihrer Selbsteinschätzung daneben. Forscher haben erstmals anonymisierte WhatsApp-Metadaten genutzt, um solche Fehleinschätzungen sichtbar zu machen. Die Studie zeigt: Persönliche, datenbasierte Rückmeldungen können helfen, das eigene Kommunikationsverhalten besser zu verstehen. Ein wichtiger Baustein für digitale Zufriedenheit und gelingende Beziehungen.
Forschen für die nächste Mobilfunkgeneration
Im Forschungsprojektes „6G-life²“ stärken die Technische Universität München (TUM) und die TU Dresden (TUD) ihre führenden Rollen in der Entwicklung zukünftiger Kommunikationstechnologien. Forschende aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten gemeinsam an Konzepten und technischen Lösungen für die sechste Mobilfunkgeneration. Der kommerzielle Start von 6G wird für 2030 erwartet.
Lebensader Datentransfer
Unternehmen können auf internationale Datentransfers nicht verzichten. Zwei Drittel übertragen personenbezogene Daten in Länder außerhalb der EU. Cloud, Kommunikation und Support sind wichtigste Gründe. Drei Viertel fordern Rechtssicherheit von der Politik
Frohe Festtage
Nachdem ich die neuesten TV-Zeitschriften durchstöbert habe, wurde mir klar, dass alle TV-Sender ihre Weihnachtsfilme mit dem Coca-Cola-Weihnachtsmann aus dem Archiv gekramt und ins Programm geschoben haben. Da ging bei mir eine riesiger Weihnachtsbaum-Lichterkette an:
🎅🎄Weihnachten steht wieder vor der Tür. 🎅🎄
Zeit für die Weihnachtspause – die bis zum 12. Januar 2026 dauern wird.
Also allen ein erholsames und entspanntes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und die allerbesten Wünsche für das neue 2026!
Ihr Heinz Schmitz
Zuhause ist auch Smart-Home
Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt Smart-Home-Geräte. 48 Prozent der Deutschen verwenden Smart-Home-Anwendungen. Heizung- und Stromsparen sind besonders beliebt. Mehrheit der smarten Haushalte besitzt mehr als fünf intelligente Lösungen.
Hochleistungsrechenzentrum für KI-Anwendungen an der TH Köln
Die TH Köln nimmt ihr Hochleistungsrechenzentrum für KI-Anwendungen in Betrieb. Die Entwicklung KI-gestützter Technologien erfordert hohe Rechenleistungen. Um diese insbesondere für Nachwuchswissenschaftler und Forschungskooperationen unkompliziert zur Verfügung zu stellen, hat die TH Köln ein Hochleistungsrechenzentrum aufgebaut.
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Stapel-Chip senkt Stromverbrauch von Servern
MIT-Forscher stoppen dramatischen Anstieg des Energiebedarfs mit neuer Produktionstechnik. Neue Materialien könnten die Energieeffizienz der Mikroelektronik steigern. Durch das Stapeln mehrerer aktiver Komponenten aus neuen Materialien auf der Rückseite eines Computerchips verringert dieser neue Ansatz die während der Berechnung verschwendete Energie.
Quantencomputer sollen weniger fehleranfällig werden
Quantencomputer versprechen in einigen Anwendungsbereichen deutlich schneller und effizienter zu werden als herkömmliche Computer. Doch ihre Prozessoren machen bislang noch Fehler. Prof. Dr. Christopher Eichler von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) entwickelt Quantenprozessoren, mit denen diese effizienter aufgespürt und korrigiert werden können.
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Von Drohnenspionage bis Cyberkrieg: Ausblick 2026
Sicherheitsexperten prognostizieren, dass 2026 zu einem Wendepunkt der digitalen Sicherheit wird. Sie zeichnen das Bild eines Jahres, in dem geopolitische Spannungen, KI-Missbrauch und professionelle Cyberbanden die Schlagzeilen bestimmen werden. Die Lage bleibt brisant und betrifft Staaten, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Welche Risiken werden die digitale Sicherheit im Jahr 2026 prägen?
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KI im Klassenzimmer zu Technik fokussiert
Eine neue Studie aus der Mathedidaktik der Universität Würzburg zeigt: Die KI-Forschung für den MINT-Unterricht fokussiert sich zu sehr auf Technik und vernachlässigt die ganzheitliche Entwicklung von Schülerinnen und Schülern.
Das Cybersicherheitsrecht NIS-2 ist in Kraft
Mit der Verkündung des Gesetzes zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung tritt ab morgen eine umfassende Modernisierung des Cybersicherheitsrechts in Kraft. Das Gesetz erhöht die Anforderungen an die Cybersicherheit der Bundesverwaltung sowie bestimmter Unternehmen.
Bonner Roboter löst antikes Puzzle in Pompeji
Davon konnten Archäologinnen und Archäologen lange bloß träumen. Ein „intelligenter Roboter“ setzt Stück für Stück zerbrochene antike Wandmalereien aus Pompeji wieder zusammen. Im Projekt RePAIR haben Forscher aus Bonn einem Roboter das Puzzeln beigebracht.
Wie platziere ich einen WLAN-Repeater?
WLAN-Repeater sind eine gute Möglichkeit, das Heimnetz zu erweitern, wenn der Router als einzige WLAN-Quelle nicht genügt, um den ganzen Wohnraum abzudecken. Für optimale Ergebnisse gibt es dabei jedoch einige Hinweise zu beachten. Hier zusammengefasst die wichtigsten Fakten und Tipps zur optimalen Platzierung eines WLAN-Repeaters.
Digitales Software-Erbe bewahren
Seit den 1950er Jahren prägt wissenschaftliche Software die Forschung, doch systematisch bewahrt wird sie kaum. Ein neues Langzeitprojekt soll das ändern. Wissenschaftler erschließen Programme aus sechs Jahrzehnten und machen sie online zugänglich. So wird Software aus 60 Jahren wird archiviert und ediert.
Neue Software- Architektur für künftige Autos
Central Car Server für hochautomatisierte Fahrzeuge entwickelt neue Software- Architektur für künftige Autos. Um das Potenzial vernetzter Fahrzeuge nutzen zu können, ist eine neue Softwarearchitektur nötig. Das zentralisierte Konzept aus dem Projekt CeCaS ist für Fahrzeuggenerationen gedacht, die ab 2033 entstehen. Entwicklungsprozesse und Innovationen lassen sich damit enorm