Nachrichten, Gerüchte, Meldungen und Berichte aus der IT-Szene
Redaktion: Heinz Schmitz
Nachrichten 1/2026
Hochschule Coburg testet KI-Lerncoach
KI gehört längst zum Alltag – bietet aber noch viele unbekannte Möglichkeiten. Hochschulen können zum Beispiel nicht jedem Studierenden eine individuelle 1:1-Betreuung durch echte, menschliche Lernbegleitung anbieten: In einem Forschungsprojekt an der Hochschule Coburg werden deshalb KI-gestützte Avatare in einer virtuellen Realität als persönliche Tutoren getestet.
Safe3D entwickelt erklärbare KI für industrielle Tiefenkameras
Ziel des Forschungsprojekt Safe3D ist die Entwicklung erklärbarer KI-Verfahren für moderne Tiefenkameras, die in industriellen Umgebungen eingesetzt werden. Durch die Forschung sollen sichere und nachvollziehbare Methoden zur Objekterkennung entstehen, die unabhängig vom verwendeten Sensortyp funktionieren.
Weiterlesen … Safe3D entwickelt erklärbare KI für industrielle Tiefenkameras
Polens Energieinfrastruktur als Hackerziel
Russische Hackergruppe für Angriffe auf Polens Energieinfrastruktur verantwortlich. Die Sandworm-Gruppe steckt hinter Cyberangriff auf Polens Stromnetz im Dezember 2025.
Mehr digitale Souveränität für Unternehmen
Mehr Schutz wichtiger Unternehmen gefordert: Ob Halbleiterfertigung, Cloud-Dienste, Software-Plattformen, Cybersicherheitslösungen oder marktführende Unternehmen aus Industrie, Infrastruktur und Handel. 79 Prozent fordern staatliches Eingreifen bei Übernahmen durch Nicht-EU-Investoren. Investoren aus Russland und China werden besonders kritisch gesehen.
Digitale Werkzeuge für den Obstbaubetrieb der Zukunft
Neue Ergebnisse aus dem Projekt SAMSON führen praxisnah und datengestützt zum Ziel, durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung Arbeitsprozesse zu entlasten, Ressourcen effizienter einzusetzen sowie den Obstanbau resilienter gegenüber klimatischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu gestalten, um so die Qualität und Quantität der Erträge langfristig zu optimieren.
Weiterlesen … Digitale Werkzeuge für den Obstbaubetrieb der Zukunft
So stark lenkt Multiscreening vom Streamen und Fernsehen ab
Der Fernseher läuft, dennoch wird durchs Smartphone gescrollt: Multiscreening ist allgegenwärtig und wurde jetzt an der Hochschule Harz intensiver untersucht. Marketing-Dozent Dr. Luis Noschang betrachtet in seiner Studie u.a. Dauer, Häufigkeit und Einflussfaktoren von Multitasking-Verhalten vor dem TV.
Weiterlesen … So stark lenkt Multiscreening vom Streamen und Fernsehen ab
10.000-mal schneller wie ein elektronischer Transistor
Ein Physikteam hat einen ultraschnellen Schaltprozess nachgewiesen, der künftig in optischen Bauelementen zum Einsatz kommen könnte. Die Forschenden entwickelten einen Lichtschalter aus extrem dünnen Halbleiterschichten, der sich 10.000-mal so schnell schalten lässt wie ein elektronischer Transistor.
Weiterlesen … 10.000-mal schneller wie ein elektronischer Transistor
Echtzeit-3D-Messtechnik für fehlerfreie Umformungsprozesse
Das Projekt DIKUQ treibt Digitalisierung im Schiffbau voran: In dem Projekt wurde eine teilautomatisierte Prozesskette zur Umformung von Stahlblechen für den Schiffbau entwickelt. Das Fraunhofer IOF konzipierte dafür ein neuartiges Inline-3D-Messsystem, das Werkstücke in weniger als einer halben Sekunde digital erfassen und als 3D-Bild rekonstruieren kann. Dank des Systems können Fachkräfte entlastet und Qualitätsschwankungen reduziert werden.
Weiterlesen … Echtzeit-3D-Messtechnik für fehlerfreie Umformungsprozesse
Auch Mathematik befähigt zu nachhaltigem Handeln
Obwohl Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein Kernziel im deutschen Schulsystem ist, bleibt ihre Umsetzung eine Herausforderung – gerade in einem Fach, das oft als abstrakt gilt: der Mathematik. Forschende der Universitäten Würzburg und Braunschweig haben erstmals empirisch belegt: Der Mathematikunterricht ist ein geeigneter Ort, um Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Weiterlesen … Auch Mathematik befähigt zu nachhaltigem Handeln
Wenn Zugriff nicht garantiert ist
Warum Datenzugriff 2026 erklärungsbedürftig wird. Die technische Realität moderner Speicherarchitekturen verändert 2026 nicht nur die Datensicherung, sondern auch deren Bewertung im Schadenfall. Die Nachweisbarkeit im Schadenfall gewinnt an Bedeutung, wenn Backups technisch an Grenzen stoßen.
StackWarp – Schwachstelle in einigen AMD geschützten Cloud VMs
CISPA-Forschende entdecken neue Schwachstelle in einigen AMD geschützten Cloud VMs, die die Integrität von Confidential Virtual Machines (CVMs) auf AMD-CPUs der Zen-1 bis Zen-5 Generation gefährden. Die Schwachstelle lässt sich über ein bislang nicht dokumentiertes Steuerbit auf Hypervisor-Seite ausnutzen
Weiterlesen … StackWarp – Schwachstelle in einigen AMD geschützten Cloud VMs
Weg frei für die Thorium-Kernuhr
In der PTB wurde ein neuartiges Lasersystem entwickelt, das einen stabilen Uhrenbetrieb ermöglicht. Dier sogenannte Kernuhr ist noch genauer als andere Atomuhren. Und es entstand ein neues Gebiet der Physik: die laserbasierte Kernphysik.
WhatsApp zeigt: Selbsttäuschung pur
WhatsApp-Daten zeigen: Wir täuschen uns oft selbst Wie schnell wir antworten, wie aktiv wir wirklich in Chats sind – viele Menschen liegen mit ihrer Selbsteinschätzung daneben. Forscher haben erstmals anonymisierte WhatsApp-Metadaten genutzt, um solche Fehleinschätzungen sichtbar zu machen. Die Studie zeigt: Persönliche, datenbasierte Rückmeldungen können helfen, das eigene Kommunikationsverhalten besser zu verstehen. Ein wichtiger Baustein für digitale Zufriedenheit und gelingende Beziehungen.
Forschen für die nächste Mobilfunkgeneration
Im Forschungsprojektes „6G-life²“ stärken die Technische Universität München (TUM) und die TU Dresden (TUD) ihre führenden Rollen in der Entwicklung zukünftiger Kommunikationstechnologien. Forschende aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten gemeinsam an Konzepten und technischen Lösungen für die sechste Mobilfunkgeneration. Der kommerzielle Start von 6G wird für 2030 erwartet.
Lebensader Datentransfer
Unternehmen können auf internationale Datentransfers nicht verzichten. Zwei Drittel übertragen personenbezogene Daten in Länder außerhalb der EU. Cloud, Kommunikation und Support sind wichtigste Gründe. Drei Viertel fordern Rechtssicherheit von der Politik