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CC2-TV 147: PowerDirector Serie für flexible Videobearbeitung

Cyberlink PowerDirector 13
Videobearbeitung mit PowerDirector13 Suite (Quelle: Cyberlink)

Die PowerDirector Serie für Videobearbeitung von CyberLink wurde in vielen Bereichen komplett überarbeitet. Deswegen haben wir Volker Maxisch ins Studio gebeten um uns einige der Neuerungen zu zeigen. Die PowerDirector 13 Serie liefert mehr als 100 dynamische Designfunktionen und -effekte, Übergänge und Video- sowie Audio-Effekte, die von den Anwendern nach Bedarf eigenen Vorlieben angepasst werden können. PowerDirector hat jetzt auch den CyberLink Cloud-Service integriert und bietet eine praktische Möglichkeit, kreative Projekte und Vorlagen zu speichern und zu teilen.

 

Von diesen Möglichkeiten konnten wir drei zeigen, die mir besonders aufgefallen waren. Neben den Schnittmöglichkeiten und Übergangseffekten, die man aus Videobearbeitungsprogrammen kennt, ist es jetzt möglich, seine eigenen Übergangseffekte in Videos einzubauen. Dazu benötigt man eigentlich nur ein Bild. Das Bildmuster entspricht der Überblendung. In unserm Fall haben wir die Computer:Club²-Logo verwendet um zwischen zwei Sequenzen zu überblenden. Im Studio war es ein schwarz/weiß Muster. Verwendet man verschiedene Farben so wird ja nach Farbe der Teil des Filmes früher oder später eingeblendet.

Überblendung mit dem Computer:Club²-Logo

Ist ein Film einmal gedreht, so ist normalerweise schwierig, Farben im laufenden Bild zu manipulieren. Der ColorDirector bietet die Funktion der intelligenten Bewegungsverfolgung. Ein Farbbereich wird bei stehendem Bild markiert – ähnlich dem „Zauberstab“ der in Bildbearbeitungsprogrammen zum maskieren eines Farbbereichs eingesetzt wird. Nach dem Markieren lässt man den Film laufen im laufenden Bild wird die Maske dem Farbebereich angepasst. Jetzt kann die Farbe beliebig getauscht werden. Live konnte Volker Maxisch zeigen, wie in dem Demofilm das Hemd des Jungen mit der Bowlingkugel statt gelb statt blau wurde. In meinem Testfilm habe ich mein gelbes Polohemd umgefärbt, immer wen ich die Decke hochnahm – wie ein Zauberer.

Der Farbwandler. Oben rechts klein das Originalvideo. Groß das umgefärbte Hemd und Tuch.

Die dritte Anwendung kommt aus dem PhotoDirector. Wegen der Kürze der Zeit konnten wird die Möglichkeiten nur anreißen. Das war das Verfahren um aus unsortierten Fotos eine Panoramaaufnahme rechnen zu lassen. Im Falle des Grand Cannon sah das Spektakulär aus. In den Aufnahmen müssen nur Teile sein, die auch in anderen Fotos sind. Die Software ordnet sie automatisch und setzt die Puzzelteile zusammen. Ich habe das mit einer Serie von 12 Fotos, geschossen mit meinem alten Smartphone, aus dem Düsseldorfer Medienhafen getestet und erstaunliche gute Resultat erhalten. Selbst schwarze Stellen an den Rändern werden in den meisten Fällen von der Software automatisch gefüllt, wie wir zeigen konnten.

Panoramaaufnahme
Aufnahmen geknipst mit dem Smartphone im Düsseldorfer Medienhafen und das daraus berechnete Panorama.

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