Nachrichten, Gerüchte, Meldungen und Berichte aus der IT-Szene
Redaktion: Heinz Schmitz
Technikmarkt wächst weiter
Der weltweite Absatz von Verbrauchertechnologie und technischen Konsumgütern wächst trotz allgemeiner Zurückhaltung weiter. (Symbolbild: KI/hiz)
Der weltweite Umsatz für technische Konsumgüter wächst weiter. Für 2026 erwartet NIQ einen Umsatz von 1,4 Billionen US-Dollar und damit 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig wägen Verbraucher ihre Anschaffungen immer genauer ab. 56 Prozent der Verbraucher geben an, einen Technologiekauf bereits verschoben zu haben, weil ihnen ein Produkt zu teuer war oder sie auf ein günstigeres Angebot gewartet haben. Dies geht aus einer neuen Studie von NIQ (Nielsen IQ), dem offiziellen Global Insights Partner der IFA, hervor.
Anlässlich der IFA 2026, die am 4. September 2026 in Berlin beginnt, veröffentlicht NIQ seinen jährlichen Bericht „State of Tech & Durables“. Unter dem Titel „Consumer Tech Trends 2027: How to Win When Every Purchase Must Be Justified“ untersucht NIQ, wie die wirtschaftliche Unsicherheit der vergangenen Jahre das Kaufverhalten bei technischen Konsumgütern verändert hat und was Hersteller und Einzelhändler tun müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zu den wichtigsten Ergebnissen des Reports zählen:
- 63 Prozent der weltweit Befragten zeigen eine hohe Preissensibilität bei technischen Konsumgütern.
- 60 Prozent der weltweit Befragten geben Marken den Vorzug, die ein „gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“ bieten.
- Auch in Deutschland ist der Preis die größte Kaufhürde: 50 Prozent der Befragten geben an, den Kauf von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten oder Technologieprodukten bereits verschoben zu haben, weil das Produkt zu teuer war oder sie auf Rabatte gewartet haben.
- Langlebigkeit spielt für deutsche Verbraucher ebenfalls eine wichtige Rolle: 81 Prozent bewerten die Langlebigkeit eines Produkts als wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung. 77 Prozent nennen zudem Energieeffizienz beziehungsweise niedrigere laufende Kosten als wichtig.
Der Bericht stützt sich auf eine Befragung von 17.000 erwachsenen Verbrauchern in 17 Märkten sowie auf globale Vertriebsdaten von NIQ. Die Ergebnisse zeigen, dass für Verbraucher bei Kaufentscheidungen längst nicht mehr allein die Erschwinglichkeit ausschlaggebend ist. Stattdessen fragen sich Konsumenten zunehmend, ob ein Produkt auch langfristig einen Mehrwehrt bietet. Dieser Verhaltenswandel wirkt sich unter anderem auf Premiumisierungstrends, Ersatzzyklen, Innovationsprioritäten und Preisstrategien in sämtlichen Technologiekategorien aus. „Verbraucher wollen nach wie vor Innovation, benötigen aber zunehmend einen überzeugenden Grund zum Kauf“, so Alexander Dehmel, Experte für Tech & Durables bei NIQ. „Die Käufer von heute fragen sich: ‚Welche Vorteile und welchen Mehrwert bietet mir dieses Produkt?‘ Im Jahr 2027 werden die Marken am erfolgreichsten sein, die diese Vorteile auf verständliche Weise vermitteln und Verbrauchern so das Leben erleichtern.“
Der Bericht zeigt, dass Verbraucher zwar nach wie vor sehr preissensibel sind, aber dennoch bereit sind, Premiumpreise zu zahlen, wenn Produkte sinnvolle Vorteile bieten. Das zeigt sich beispielsweise bei KI-fähigen PCs, Premium-Smartphones, modernen Staubsaugern und Fernsehern mit größeren Bildschirmen. Diese Produktkategorien entwickeln sich weiterhin überdurchschnittlich – vorausgesetzt, ihr konkreter Mehrwert ist für die Verbraucher klar erkennbar.
Als offizieller Global Insights Partner der IFA stellt NIQ die Ergebnisse dieses Berichts sowie weitere Trends rund um technische Konsumgüter am 4. September auf der IFA 2026 vor. Den vollständigen
Der vollständige NIQ-Bericht
www.niq.com/consumer-tech-trends-2027
https://nielseniq.com/wp-content/uploads/sites/4/2026/08/Consumer-Tech-Trends-2027.pdf