Nachrichten, Gerüchte, Meldungen und Berichte aus der IT-Szene
Redaktion: Heinz Schmitz
Hochleistungs-Kupferlegierungen aus dem 3D-Drucker
Wie lassen sich Kupferwerkstoffe entwickeln, die extremen Temperaturen, hohen Belastungen und anspruchsvollen Einsatzbedingungen standhalten – und sich dennoch präzise additiv fertigen lassen? Die Hochschule Osnabrück und RWTH Aachen untersuchen in dreijährigem DFG- Projekt die additive Fertigung von Kupferwerkstoffen für den Einsatz bei hohen Temperaturen.
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Von Backups bis Updates
Von Backups bis Updates – So kümmern sich die Deutschen um ihre digitalen Daten. Jede und jeder Zehnte erstellt nie Backups. Nur 43 Prozent installieren angebotene Software-Updates meist sofort. Dabei heißt es in Fachkreisen doch: Kein Backup – kein Mitleid
Wie KI beim Physik lernen hilft
Künstliche Intelligenz kann das Physik-Lernen erleichtern und den Unterricht bereichern, wenn sie gezielt und strukturiert eingesetzt wird. Ein strukturierter KI-Einsatz bringt auch didaktischen Mehrwert, wie Forscher anhand eines neuen Lernkonzepts zeigen.
Lebensmittelbetrug erkennen mit Quantensensorik
Direkt im Supermarkt kontrollieren ob die Inhaltsstoffe der Lebensmittel im Einkaufswagen korrekt sind – an dieser Vision arbeiten die Partner des Verbund-Projekts QSPEC. Sie wollen quantenmechanische Effekte für eine neue, kompakt-umzusetzende Analysemethode für Lebensmittel nutzen.
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Verwirrender Programmcode irritiert Gehirn
Ein Verwirrender Programmcode erzeugt im Gehirn ähnliche Muster wie unerwartete Wendungen im Gespräch. Wie reagieren Softwareentwickler, wenn sie über Programmcode stolpern, den sie nicht intuitiv verstehen? Überraschende Parallelen mit bekannten Mustern aus der Sprachverarbeitung
Wenn der Browser-Speicher zur Bento-Box wird
Google Earth, Zoom, Twitch.tv oder Photoshop – viele leistungsstarke Anwendungen laufen dank des WebAssembly-Standards heute ohne Installation direkt im Browser. Doch einige dieser Web-Apps haben bedenkliche Sicherheitslücken. Forschende der Uni Duisburg-Essen haben eine Lösung entwickelt, um fertige Anwendungen durch eine automatisierte Neuorganisation ihres Speichers abzusichern.
6G-Netze für bessere Auslastung in der digitalen Medizin
Telemedizin, kontinuierliches Monitoring und ferngesteuerte Eingriffe werden in der Medizin zunehmend wichtiger. Damit sie im Klinikalltag parallel laufen können, müssen Daten schnell, zuverlässig und ohne Unterbrechungen übertragen werden. Forschende haben untersucht, wie künftige 6G- Netze Rechenleistung und Datenübertragung so steuern können, dass bis zu 40 Prozent mehr Anwendungen gleichzeitig betrieben werden können.
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Lückenhafte Lehrpläne bei Informatik an Grundschulen
Tablet, Smartphone, Saugroboter: Kinder kommen immer früher in Kontakt mit digitalen Systemen. Umso wichtiger ist es, dass sie früh ein erstes Verständnis für die Funktionsweise der Technologien entwickeln, die sie umgeben. Wo und wie Informatik in den Lehrplänen deutscher Grundschulen integriert ist zeigt eine Studie. Zentrales Ergebnis: In den Lehrplänen der Bundesländer gibt es starke Unterschiede, was informatische Bildung angeht – in sieben von ihnen spielt das Thema bisher noch gar keine Rolle.
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Erklärbare KI für Energiesysteme
Künstliche Intelligenz (KI) hilft zunehmend dabei, Stromnetze stabiler zu betreiben, Strompreise besser vorherzusagen und Energie effizienter zu nutzen. Doch in kritischen Infrastrukturen wie dem Energiesystem sollte KI keine Blackbox sein – Entscheidungen müssen jederzeit nachvollziehbar bleiben. Forschende des KIT haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich KI-gestützte Vorhersagen für Energiesysteme deutlich transparenter analysieren lassen.
Quantensicher in die Zukunft
Wie kann man Krypto-Verfahren aktualisieren? Ein neuer Leitfaden unterstützt Kommunen und Behörden bei der Umstellung auf Post-Quanten- Kryptografie. Das SIT hat einen praxisorientierten Leitfaden zur Post-Quanten- Kryptografie (PQC) veröffentlicht.
Sprachverarbeitung: Gehirn und KI arbeiten mit Vorhersagen
Das Gehirn berechnet ähnlich der KI die Wahrscheinlichkeit von Wortfolgen voraus. Die Messergebnisse deuten darauf hin, dass das Gehirn bereits vor dem eigentlichen Wortbeginn aktiv wird. Zwischen Gehirn und Sprachmodellen zeigen sich ähnliche Vorhersagen.
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Fake News im Internet (zu) verbreitet
9 von 10 Deutschen stoßen auf „Fake News“. USA, Kriege, Preise und Promis sind die Inhalte von Desinformation. Vielen fällt es schwer, den Wahrheitsgehalt von Nachrichten einzuschätzen. Jeder und jede Zweite teilt Inhalte trotz Zweifeln am Wahrheitsgehalt. 89 Prozent nutzen Social Media – und für die meisten ist es unverzichtbar.
In Luft- und Raumfahrt zukünftig Nachhaltig abheben
Welche Technologien machen die Luft- und Raumfahrt sicherer und wettbewerbsfähiger? Und wie lassen sich neue Antriebe, nachhaltige Materialien und Satellitentechnologien wirtschaftlich produzieren? Antworten auf diese Fragen präsentieren Forschende der Fraunhofer‑Gesellschaft ILA in Berlin.
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Handynutzung bei Erwachsenen
Familienzeit statt Handyzeit! Eine aktuelle Umfrage des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt, dass quer durch die Bevölkerung auch das Handynutzungsverhalten von Erwachsenen kritisch betrachtet wird.
KI hilft gegen Fake News und Hassrede
Wer durch Social-Media- Netzwerke scrollt, stößt täglich auf fragwürdige Beiträge. Doch wie lassen sich wirklich problematische Inhalte erkennen, ohne vorschnell über „wahr“ oder „falsch“ zu urteilen? Fake News und Hassrede besser erkennen mit KI-gestützter Analyse. Wissenschaftlerin der TH Darmstadt (h_da) entwickelt dafür Web-Tool.
Neuartige IT-Angriffe: Audience Injection
Stuttgarter Forscher entdecken neuartige IT-Angriffe. Ein Abwehrmechanismus ist schon startbereit. Die Forscher haben einen Sicherheitsstandard gegen eine neue Art Cyberattacke entwickelt, die sie selbst vorher auch entdeckt hatten. Die Attacken richten sich speziell gegen Web-Protokolle, über die zum Beispiel Anmeldeprozesse gesteuert werden.
Abstürze mit Folgen
Serieller Code-Reuse Angriff „SFOP“ Bricht Intel CET in Linux. Ein Code-Reuse-Angriff namens “Segmentation Fault Oriented Programming (SFOP)” nutzt Schwachstellen in der Signalbehandlung und Intel CET in Linux-Systemen. SFOP kann Intel CET in jedem Programm umgehen, indem er Segmentierungsfehler in Serie hervorruft.
Chip-Integration der Zukunft
Das Fraunhofer IPMS realisiert hochdichte Chiplet-Systeme auf Wafer-Ebene. Durchbruch in der Chip-Fertigung: Das IPMS hat eine Methode entwickelt, mit der verschiedene Chip-Bausteine fast nahtlos zu einer Einheit verschmelzen.
Traditionelle Netzwerksicherheit versagt am Edge
Die umfangreiche Vernetzung von Unternehmen über die sprichwörtlichen eigenen vier Wände hinaus hat heftige Konsequenzen. Neben Herausforderungen in Sachen Sichtbarkeit und Uptime bedingt sie auch ein Überdenken klassischer Sicherheitskonzepte. Die Netzwerkspezialisten von Opengear nennen fünf Gründe, warum traditioneller Perimeterschutz nicht mehr genügt.
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KI liest Keilschrift neu: Meilenstein für die Altorientalistik
Das neue KI-Tool „Palaeographicum“ revolutioniert die Erforschung der Kulturen im Alten Orient: Es erkennt individuelle Varianten einzelner Keilschriftzeichen – ein enormer Fortschritt für die Wissenschaft.
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Cyberangriffe aus Belarus gegen die Ukraine
Sicherheitsforscher von ESET entdecken neue Cyberangriffe der Belarus-nahen Gruppe FrostyNeighbor auf ukrainische Behörden. Die neue Kampagne setzt auf mehrstufige JavaScript-Infektionskette und gezielte Opferprüfung.
Zwischen Klassenzimmer und Kinderzimmer
Die sozialen Unterschiede in den digitalen Kompetenzen steigen, so eine Studie. Für diese Entwicklung seien vor allem das kulturelle Umfeld im Elternhaus und die Schulart ausschlaggebend, so Studienautoren.
Wer spricht: Mensch oder Maschine?
Computergenerierte Stimmen begegnen uns überall – in Navigationssystemen, Sprachassistenten und automatisierten Ansagen. Doch wie menschlich klingen diese Stimmen tatsächlich? Eine neue Studie zur Wahrnehmung von Stimmen.
Planungssysteme mit Methoden der KI
Bei der Planung komplexer Abläufe ist es von Vorteil, wenn die dafür verwendeten Systeme flexibel auf Veränderungen in der Umgebung reagieren können, Egal ob man Roboter durch Fabrikhallen lotst oder komplexe Logistikabläufe steuert: KI-Systeme aus dem Bereich der Handlungsplanung können solche Probleme lösen. Informatiker will Vorteile des maschinellen Lernens und symbolischer KI verbinden
Auf dem Weg zum Quanteninternet?
Seit über 60 Jahren gilt das Bellsche Theorem als Goldstandard, um zu zeigen, dass die Quantenmechanik den Regeln der klassischen Physik widerspricht. Prof. Dr. Nicolas Gisin hat dieses Prinzip nun erweitert, indem es ein sogenanntes „elegantes Dreieck“ nutzte, um neue Formen der Quanten-Nichtlokalität in Netzwerken mit mehreren Knotenpunkten aufzudecken. Das wegweisende Experiment erlaubt Erforschung komplexer Quantennetzwerke.
Fahrerloser Rennwagen
Erstes Rennen mit fahrerlosem System. Das studentische Rennteam der Hochschule Darmstadt entwickelt aktuell ein autonomes System für seinen neuen Elektro-Boliden „F26“. Beim Formula Student-Rennen im Sommer in Tschechien möchte das „FaSTDa“-Team erstmals mit seinem Wagen bei einem Driverless-Rennen antreten.
So digital sind Deutschlands Bundesländer
Die Digitalisierung schreitet langsam auch in Deutschland voran. Nicht alle Bundesländer sind dabei gleich aufgestellt. Hamburg bleibt im Länderranking an der Spitze, Hessen rückt auf Platz 3 vor. Saarland gelingt der größte Sprung nach vorn. Ostdeutsche Länder punkten besonders bei digitaler Bildung.
Spionage per Gaming Plattform
Nordkoreanische Hacker missbrauchen Gaming Plattform zur Spionage. Der Cyberangriff richtete sich offenbar gegen nordkoranische Flüchtlinge und Überläufer in China.
Programmierbares Monomaterial für Hightech-Sportschuhe
Hochwertige Sportschuhe sind meist aufwendig aus mehreren Materialien zusammengesetzt – mit Folgen für Produktion und Recycling. Fraunhofer- Forschende zeigen im Projekt ZiProMat, dass es anders geht: Eine Sohle aus programmierbarem Monomaterial übernimmt unterschiedliche Funktionen und ist zudem aus dem gleichen Material wie der Schaft. Das Konzept verbindet Hightech, Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit.
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Wenn Physik die KI schlägt
Physikbasierte Wettermodelle bei Extremereignissen zuverlässiger als KI. Künstliche Intelligenz (KI) hat die Wettervorhersage in den vergangenen Jahren rasant verändert. Moderne KI-Modelle liefern schnelle und energieeffiziente Prognosen und erreichen bei durchschnittlichen Wetterlagen oft eine Genauigkeit, die mit klassischen, physikbasierten numerischen Modellen vergleichbar ist oder diese sogar übertrifft. Bei besonders schweren Extremereignissen mit neuen Rekordwerten stoßen KI- basierte Vorhersagen jedoch an ihre Grenzen. Das zeigt eine internationale Studie des KIT und der Uni Genf.
Wenn KI die reale Welt bewegt
Ob Smart Factories mit humanoiden Robotern oder autonome Assistenz- und Transport-Roboter im Gesundheitssektor. So weit ist Physical AI. Physical AI wird in zahlreichen Branchen bereits eingesetzt. Ein Whitepaper zeigt Praxisbeispiele – und macht branchenübergreifende Herausforderungen sichtbar.
Wenn Angreifer sich als Mitarbeiter anmelden
Passwörter bieten nur einen eingeschränkten Schutz. Deshalb raten ESET-Sicherheitsexperten Unternehmen, Multi-Faktor-Authentifizierung für Zugänge zu Netzwerken und Konten zu nutzen
Wissenschaftliches Programmieren mit Terok KI
Aufbruch in die Welt der KI-Agenten mit dem quelloffenen Framework Terok. In der Softwareentwicklung werden die große Sprachmodelle (LLMs) bereits umfänglich genutzt. Fähigkeiten wie den generierten Code auch auszuführen oder Dateien zu bearbeiten, würden die Produktivität weiter steigern.
KI im Alltag sehr weit verbreitet
Künstliche Intelligenz hält mit hohem Tempo Einzug in den Alltag. Ein Drittel nutzt KI mindestens einmal pro Woche – von Code bis Küche. 69 Prozent sehen vor allem Chancen in Künstlicher Intelligenz – aber 72 Prozent eine Abhängigkeit von den USA. Drei Viertel erwarten, dass KI die Gesellschaft innerhalb der nächsten fünf Jahre spürbar verändert. 24 Prozent haben Angst, durch KI zu verdummen, jeder Zweite lehnt KI im Job ab
C3A: Souveränitätskriterien für Cloud-Dienste
Deutschland und Europa stehen unter dem permanenten Druck von Cyberaggression. Dabei rückt neben Cyber Crime und Cyber Conflict dabwei rückt Cyber Dominance - die Möglichkeit von Herstellern digitaler Produkte, dauerhaft Zugriff auf die Systeme und Daten ihrer Kunden zu behalten immer mehr in den Fokus. Mit den Criteria enabling Cloud Computing Autonomy (C3A) hat das BSI nun einen richtungsweisenden Handlungsrahmen vorgelegt, der die Souveränitätseigenschaften von Cloud-Diensten transparent macht.